8. Spieltag

Nach zwei Wochen Spielpause hieß der Gegner auf heimischen Untergrund und besten Oktober-Wetter FC Schwedt II. Mit einer fast optimalen Startaufstellung konnte Casekow die Partie beginnen. Die Gäste-Elf mussten sich hingegen auf die Elf-Feldspieler und ohne Reserve-Spieler beschränken und reisten Personell geschwächt an.
Die Spielpause der Casekower war in den ersten 30 Minuten sichtlich zu merken. Viele Fehlpässe und ein unorganisiertes Mannschaftsbild waren die Konsequenz des 0:1 Rückstandes nach der ersten Halbzeit. Schwedt begann ebenfalls nicht so spielsicher wie im Vorjahr, vorerst jedoch besser als die Heimmannschaft. Mit einem Freistoß kurz hinter der Mittellinie kamen die Gäste auch gleich in Führung. Freude köpfte die hohe Hereingabe ohne große Bedrängnis ins Tor, Odenkirchen hier ohne Abwehrchance. (17. Minute)

Die Schwedter wollten sofort nachlegen und hatten mit mehreren Schüssen aufs Tor in Casekows Schlussmann ihren Meister gefunden. Salis traf außerdem noch mit einem sehenswerten Schuss den Querbalken. Somit überstand Casekow die ersten 30 Minuten noch glücklich mit 0:1.

Nur Mühsam kamen die Gastgeber ins Rollen obwohl die Schwedter sich immer wieder in die eigene Hälfte zurückzogen und Casekow das Aufbauspiel überließen, gelang das Herausspielen an diesem Nachmittag nicht wie gewollt. Die erste Tormöglichkeit für Casekow besaß Beling der von Kaszemeikat gut angespielt wurde, jedoch konnte Lenz, mit klasse Parade, den Ball zur Ecke klären. Im Anschluss besaß Löhrs, der zusammen im Sturm mit Kaszemeikat agierte, eine gute Einschussmöglichkeit aber auch diese Chance blieb ohne Erfolg und verfehlte knapp das Tor.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Casekows Kaszemeikat nach gutem Zuspiel von Löhrs den Ausgleich auf dem Fuß jedoch verprang ihm der Ball und Lenz konnte wiederum klären. So blieb es beim 0:1 für die Gäste zur Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann gleich mit einer großen Möglichkeit für die Gäste. So war Borecki auf und davon aber Odenkirchen konnte mit einer Glanztat das 0:2 für die Gäste verhindern. Casekow versuchte jetzt mehr und mehr Druck auf den Gegner aufzubauen dennoch schaltete Schwedt immer wieder schnell in die Defensive um, sodass Casekow kaum Räume hatte um sich erwähnenswerte Chance zu erspielen. Auch die vielen Freistöße aus dem Halbfeld, welche hoch in den Strafraum gespielt wurden brachten keinen Erfolg. Mit einem langen Einwurf von M. Janke auf Löhrs, konnte letzterer völlig freistehend den FC-Keeper überlupfen und den lang ersehnten Ausgleich erzielen. (72. Minute) Doch die Freude wehrte nur kurz, da Löhrs bereits Gelb vorbelastet war, sich über das Tor gegen seinen Ex-Club so freute, rannte dieser zur Eckfahne, jubelte mit der Spielfeldmarkierung und kassierte dafür die Gelb-Rote Karte. In dieser Situation hätte man sich mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter gewünscht, denn zahlreiche Fouls wurden nicht einmal mit Gelb geahndet und für solch einen Torjubel kassiert man ein Platzverweis.

Durch die Spieler-Dezimierung war Casekow keinesfalls geschwächt, im Gegenteil es wurde weiter munter nach vorn gespielt und die Belohnung folgte prompt. Wieder ein Freistoss aus dem Halbfeld, getreten von M. Janke, landete exakt vor den Füßen des gerade eingewechselten Marks und dieser konnte den Ball mit gutem Rechtsschuss aus Nahdistanz zum 2:1 für Casekow ins untere Toreck einquartieren.

Die Gäste wollten den Rückstand im Gegenzug wieder wettmachen, konnten aber keinen ernsthaften Druck auf die Schwarz-Weiss Abwehr ausüben. Außerdem bot sich für Casekow jetzt Platz zum Kontern. Nach dem Jordan Torhüter Lenz umkurvte, flankte dieser von der Grundlinie mustergültig auf den Kopf von Kaszemeikat und der erzielte den 3:1 Endstand für Casekow. Und es boten sich noch weitere Räume für die Casekower. Marks und M. Janke marschierten beide Richtung Tor, Marks schloss diesen Angriff jedoch zu früh ab und Lenz hatte keine Mühe den Ball zu halten. Den nächsten Riesen hatte R. Janke, doch auch er scheiterte an Lenz. Bis auf viel Hektik geschah nichts mehr und das Spiel endete 3:1 für Casekow.

Casekow zeigte in diesem Spiel bis auf die ersten 30 Minuten eine gute Mannschaftsleistung und drehte das Spiel trotz Unterzahl. Das Trainergespann hatte an diesem Tage ein goldenes Händchen mit den Einwechslungen. Doch was den Spielaufbau und die Organisation der Mannschaft betrifft ist noch sehr viel zu tun. Ob die Gelb-Rote Karte gegen Löhrs gerechtfertig ist soll beim Schiedsrichter bleiben, jedoch wünscht man sich das die Fouls auf dem Platz geahndet werden und das Spiel nicht durch solche Platzverweise beeinflusst wird. Der Junge und hoch motivierte Löhrs wird aus diese Situation mit Sicherheit lernen und seine Torjubel in Zukunft anders gestalten.

An dieser Stelle möchte man noch erwähnen, dass die Schwedter sich nach dem Spiel als schlechte Verlierer erwiesen. Mit Drohungen was Casekow im Rückspiel erwartet und das man die Gästekabine ziemlich Wüst hinterließ ist mit Sicherheit jetzt schon für genug Zündstoff gesorgt.

Am kommenden Samstag um 14.00 Uhr empfängt man dann den Angermünder FC (siehe Kalender)

Für M. Janke war es das vorläufig letzte Spiel und die gesamte Mannschaft und alle Dazugehörigen wünschen ihm viel Spaß beim Arbeiten in Australien.

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