Männer

9. Spieltag

30. Januar 2012

Am vergangenen Samstag hatte die Casekower Mannschaft den Aufstiegsfavoriten aus Angermünde zu Gast. Bei abermals sonnigem Herbstwetter wollte Casekow dem AFC Paroli bieten, dies gelang aber nicht wie man sich das erhofft hatte.

Zu Beginn nahmen die Gäste die Zügel in die Hände und gestalteten das Spiel. Casekow ging viel zu harmlos in die Zweikämpfe und verlor Bälle in den eigenen Reihen nach vielfachen Abspiel- und Stockfehlern.
Mit einem langen Pass auf die rechte Außenseite wurde Retzlaff geschickt, der umkurvte seinen Gegenspieler ohne große Mühe und legte gut für den eingelaufenen D. Grimpe auf. Dieser ließ sich dich Chance nicht neben und erzielte bereits in der 14. Minute die Gästeführung. Beling sah in dieser Situation nicht gut aus und agierte viel zu zaghaft im Zweikampf. Der AFC ließ nach der Führung nicht locker. Retzlaff setzte zum Dribbling an, zog von rechts nach innen und sein Linksschuss knallte an den Pfosten. In der 34. Minute erhöhte Kohn auf 0:2. Er drang ohne Gegenwehr in den Casekower-Strafraum ein und schob den Ball, den zu behäbig rauslaufenden Dorrmann, durch die Beine ins Tor. Casekow bis dahin ohne nennenswerte Chance. Wie schon gegen den FC Schwedt II, kam Casekow nur langsam besser ins Spiel. Zudem musste Jordan, bereits nach 20 Minuten, das Feld verletzungsbedingt verlassen, für ihn kam Marks ins Spiel.

Obwohl die Angermünder den Gastgebern jetzt mehr Raum ließen war Casekow nicht in der Lage das Spiel ordentlich aufzubauen. Belings missglückte Flanke, die für AFC-Keeper Salwasser immer länger und länger wurde, fiel fast ins Tor, jedoch konnte Salwasser mit Mühe zur Ecke klären. Die Größte Chance im ersten Abschnitt für Casekow besaß Marks. Zachowski flankte gut von der Grundlinie herein, Marks, völlig alleingelassen, kam nicht ganz hinter dem Ball um ihn im Tor unterzubringen. Mit dem Stand von 0:2 ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit ließ es die Gästemannschaft mit dem 0:2 Ruhepolster etwas lockerer angehen und so kam Casekow von Minute zu Minute besser ins Spiel. Die erste Chance besaß jedoch wieder der AFC. Nach einer Flanke von D. Grimpe kommt Lange völlig frei zum Kopfball. Dorrmann klärte mit gutem Reflex. Kaszemeikat verkürzte in Minute 56, nach einer Beling-Ecke, per Kopf auf 1:2. Nun war die Heimmannschaft drauf und dran, das Spiel zu drehen. Schentke kassierte zudem nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. (60.) Das sollte die Casekower weiter antreiben um den Ausgleich zu erzielen. Durch die Überzahl sollte doch was gehen aber Pustekuchen. Zu viele Ballverluste im Spielaufbau, wenig Laufbereitschaft und taktische Mängel wurden nun vom AFC eiskalt bestraft. In der 70. Minute wiederum ein völlig unnötiger Ballverlust im Mittelfeld. Bittner ging auf Reisen, gewann das Laufduell gegen A. Hoppe und tunnelte Dorrmann zum 1:3. Casekows Angriffsbemühungen verpufften häufig und anstatt über die Gelb-Rot geschwächte Seite der Gäste zu spielen wurden immer munter weiter versucht auf der kompakteren Seite des AFCs durchzukommen, hierzu kommt mangelndes Spielverständnis. Marks hatte nochmals die Möglichkeit zu verkürzen. Kitzrow bediente Marks, nach einem Sololauf über den halben Platz, doch sein Schuss landete neben dem Tor.

Für den AFC ergaben sich noch weitere Kontermöglichkeiten und Bittner erzielte mit einem satten Rechtsschuss den völlig verdienten 1:4 Endstand.

Casekow verlor ein Niveauarmes Spiel in der ersten Hälfte. Zudem hatte Angermünde auch in Unterzahl mehr vom Spiel. Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte Casekow die kurze Lässigkeit der Gäste nicht in zählbares ummünzen und der endgültige Knackpunkt war das 1:3 für den AFC.

Der AFC zeigte alle Schwächen von Casekow deutlich auf. Zu wenig Laufbereitschaft, konditionelle Mängel, Probleme im Spielaufbau und die großen taktischen Mängel waren die Ursachen für diese Niederlage. Einige Spieler nahmen ihre „larifari“ Trainingseinstellung mit ins Spiel und bei anderen resultieren diese Schwächen daraus, weil man nicht zum Training kommen kann (arbeitsbedingt) oder andere es nicht für nötig halten.

Am kommenden Samstag trifft Casekow dann in Gartz auf die Mannschaft von Blau-Weiß.

Da es mit Sicherheit nicht leichter werden wird, wird eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein um gegen die Gartzer Stand halten zu können. Nun liegt es in der Hand der Mannschaft zu zeigen, ob man sich im oberen Tabellendrittel festsetzen kann oder von Woche zu Woche ins ins Niemandsland der Tabelle durchgereicht wird.

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